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Fettleber bei Kindern immer häufiger

Zum vergangenen Weltkindertag am 20. September wurde erneut darauf hingewiesen, dass immer mehr Kinder eine Fettleber haben. Jedes zehnte europäische Kind, das in ärztlicher Behandlung steht, leidet demnach unter einer nicht-alkoholischen Fettleber (NAFL), die durch Fehlernährung und Bewegungsmangel verursacht wird.

Wie die Deutsche Leberstiftung berichtet, sind immer jüngere Menschen von einer NAFL betroffen. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist alarmiert, weil fast 30 % der Kinder in Europa zwischen sechs und neun Jahren unter krankhaftem Übergewicht leiden. Als Folgeerkrankung entwickelt sich bei etwa 50 % von ihnen eine Fettlebererkrankung.

Diagnostiziert werden kann eine krankhafte Leber mittels erhöhter Leberwerte. Vor diesem Hintergrund plädiert die Leberstiftung dafür, bei Übergewicht die betroffenen Kinder und Jugendlichen unbedingt auf eine entsprechende Lebererkrankung untersuchen zu lassen. Hierfür bieten sich im ersten Schritt Ultraschalluntersuchungen an.

Wird eine Fettleber frühzeitig erkannt, kann eine Behandlung in Kombination mit einer herbeigeführten Gewichtsabnahme durch Sport und einer umgestellten Ernährung den Fettablagerungen entgegenwirken und die kindliche Leber wieder genesen lassen.

 

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